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Bauhistorie
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Die Idee für das Naturinformationszentrum auf dem Karwendel entstand 2006. Im gleichen Jahr wurde auch der Architektur-Wettbewerb ausgeschrieben, den schließlich das Architekturbüro Steinert & Steinert aus Garmisch-Partenkirchen mit ihrem Entwurf eines "Fernrohrs" gewann. Am 14. November 2006 wurde im Gemeinderat des Marktes Mittenwald die Baugenehmigung für das Projekt erteilt.
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Der erste Spatenstich für "Deutschlands höchste Baustelle" erfolgte am 21. Mai 2007 u.a. durch den damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. Die Bauphase war geprägt von logistischen Herausforderungen und Wetterkapriolen. So lagen z.B. am Morgen des 10. Juli 2007 mitten im Hochsommer 20cm Neuschnee auf der Baustelle. Weit über 1000 Tonnen Baumaterial (u.a. Kies, Fertigbeton, Holz) wurden mit der Karwendelbahn zur Baustelle befördert. Die Baumaschinen, Stromaggregate und sperriges Baumaterial wurden durch viele Hubschrauberflüge auf den Karwendel gebracht. Am 23. Juli 2008 war es nach der unglaublich kurzen Zeit von nur 14 Monaten Bauzeit geschafft und das "Fernrohr" schaute auf Mittenwald. Am 30. Juli 2008 schließlich wurde die Bergwelt Karwendel durch den bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein eingeweiht.
Die Seiten "Bautagebuch" und "Bilder der Baustelle" sollen Ihnen einen Eindruck von der unglaublichen Leistung des gesamten Bauteams vermitteln, das diese Herausforderung angenommen hat und mit Bravour bestanden hat. Im "Pressespiegel" können Sie das Echo, das dieser Bau in der Presse gefunden hat, nachvollziehen.
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